Für Sie da

Herr Bürgermeister
Mag. Johannes Wagner

Rathaus 1. Stock
gemeinde@frohnleiten.com
Tel. 03126/5043 250

Donnerstag,23.November:
  9.00-10.00 Uhr: Frohnleiten
            entfällt: Schrems
15.00-16.00 Uhr: Röthelstein

Donnerstag, 30.November:
11.00-12.00 Uhr: Schrems
15.00-16.00 Uhr: Röthelstein
17.00-18.00 Uhr: Frohnleiten

Donnerstag, 07.Dezember:
  9.00-10.00 Uhr: Frohnleiten
11.00-12.00 Uhr: Schrems
15.00-16.00 Uhr: Röthelstein

Donnerstag, 14.Dezember:
11.00-12.00 Uhr: Schrems
15.00-16.00 Uhr: Röthelstein
17.00-18.00 Uhr: Frohnleiten


Nächste Gemeinderatssitzung:
Donnerstag, 14.Dezember 2017
19.00 Uhr

Gemeindewohnungen

Frau GR Sylvia Maierl
Rathaus 1. Stock,
Zimmer Nr.: 2.1
Tel. 03126/5043 212

Do.:  23.Nov. 2017
       14.30 - 16.00 Uhr

Do.:  30.Nov. 2017
       14.30 - 16.00 Uhr

Do.:  07.Dez. 2017
       14.30 - 16.00 Uhr

Do.:  14.Dez. 2017
       14.30 - 16.00 Uhr

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Die geschichtliche Entwicklung der Stadtgemeinde Frohnleiten

Vorgeschichte

Der Markt Frohnleiten liegt auf einer eiszeitlichen Schotterterrasse des mittleren Murtales inmitten einer uralten Kulturlandschaft. Die frühesten vorgeschichtlichen Funde unserer Heimat stammen aus der Repolusthöhle im Badlgraben, die ältesten Fundstücke werden auf rund 100.000 Jahre geschätzt.
Auch für die weitere Besiedlung - über Eiszeit und jüngere Steinzeit bis zu den Kelten - gibt es Belege. In der Römerzeit war die Region Frohnleiten, den Funden nach zu schließen, ziemlich dicht besiedelt. Im heutigen Adriach befand sich wahrscheinlich eine römische Poststation. Besondere Bedeutung gewann aber die Siedlung am Kugelstein.

Der Markt Frohnleiten

Die Gründung des Marktes Frohnleiten erfolgte durch Graf Heinrich von Pfannberg, dem König Rudolf I. das Recht hierzu erteilte. Neuere Forschungen belegen, dass es bereits vor 1300 als Markt dokumentiert ist. Die ursprüngliche Namensform "Freyliten" besagt, dass der Markt auf einer unbesiedelten "freien Leiten" gegründet wurde. Für die Wahl der Siedlungsstelle war offenbar entscheidend, dass der Markt die Murbrücke schützen sollte.
Frohnleiten gehörte ursprünglich zur Urpfarre Adriach, als deren Filiale die Bürger im Markt die St. Katharinen-Kirche errichteten. 1308 wurde der Ort an Ulrich von Walsee verpfändet, gelangte 1329 von den Walseern an den Landesfürsten und von diesem 1332 zurück an die Pfannberger. Diese blieben nun bis zum Aussterbens des Geschlechts (1362) Marktherren. Danach fiel Frohnleiten den Landesfürsten zu. Dieser begünstigte die aufstrebenden Städte und Märkte und gewährte ihnen bedeutsame Vorrechte. So waren z.B. die landesfürstlichen Städte und Märkte schon seit dem Beginn des 15. Jh. im Landtag vertreten.

Die Jahre 1469 bis 1491 waren von ständigen Kriegen und Seuchen gekennzeichnet und von der Furcht vor den Türken überschattet.
Diese verwüsteten 1480 erstmals die Umgebung Frohnleitens. Nach 1491 folgte für Frohnleiten eine Zeit des Aufschwungs, doch erlitt der Markt im 16. Jh. durch Feuersbrünste (1528, 1559), Hochwasser (1537,1569,1572) und Seuchen (1571,1577,1598) mehrfach schwere Schäden.
Die evangelische Lehre fasste in Frohnleiten schon um 1528 Fuß, doch hielt die Mehrheit der Bürger am katholischen Glauben fest; im Zuge der Gegenreformation wurden die evangelischen Bürger schließlich im Jahre 1600 gezwungen, zum alten Glauben zurückzukehren.
Das 17. Jahrhundert brachte einen empfindlichen Rückgang des Handels, der eine wichtige Einnahmequelle Frohnleitens darstellte. Durch häufige Pestepidemien (1623-25, 1633-34, 1644-46, 1679-80) waren Handel und Wandel oft monatelang gelähmt. Dadurch sowie durch hohe Steuern, Einquartierungen, Soldatendurchmärsche verarmten die Bewohner so sehr, dass zeitweise ein Fünftel der Häuser im Markt leerstanden.
Von 1679 bis 1701 wurde das von Reichsgraf Christoph Abele gegründete Servitenkloster erbaut; Kaiser Josef II. ließ im Zuge seiner Kirchenreform 1786 anstelle der Adriacher Kirche die Klosterkirche zur Pfarrkirche erheben.

Zur gleichen Zeit wurde die Katharinenkirche am Tabor profaniert.
Nach den siegreichen Türkenkriegen Prinz Eugens setzte am Beginn des 18. Jhs. endlich wieder ein wirtschaftlicher Aufschwung ein. Einen Höhepunkt dieser Epoche stellte das Jahr 1728 dar, als Kaiser Karl VI. auf der Reise zur Erbhuldigung nach Graz von den Ständen der Steiermark in Frohnleiten feierlich empfangen wurde. In den folgenden Jahrzehnten erwies sich abermals das Feuer als der gefährlichste Feind Frohnleitens. 1763 wurde der Markt durch eine nach Blitzschlag entstandene Feuersbrunst bis auf das letzte Haus eingeäschert. Kaum war der Wiederaufbau abgeschlossen, brachen 1792 die Franzosenkriege aus, in deren Verlauf der Ort nicht weniger als viermal von den Franzosen besetzt wurde und durch Einquartierungen und Kontributionen schwere Schäden erlitt. 1809 brannten die französischen Truppen Frohnleiten nieder, weil ihnen die kaiserlichen Truppen den Murübergang verwehrten; nur der Vormarkt konnte gerettet werden. Um Graz einem ähnlichen Schicksal zu ersparen übergab Major Hackher am nächsten Tag (30. Mai 1809) die Stadt (aber nicht den Grazer Schloßberg) - kampflos den Franzosen. 1822 wurde abermals der Ort, nämlich die gesamte obere Marktseite, eingeäschert.

Wirtschaftlicher Umbruch

Die Eröffnung der Eisenbahnlinie Mürzzuschlag-Graz im Jahre 1844 bedeutete für Frohnleiten einen schweren wirtschaftlichen Rückschlag, weil nun der Verkehr auf den Schienen am Markt vorbeirollte. Erst die Gründung der Kaltwasserheilanstalt (1867) schuf hier Wandel, denn Frohnleiten wurde hiedurch ein gesuchter Kurort. Zwanzig Jahre später (1887) entstanden die Papierfabrik Carl Schweizer (heute Hamburger) und die Kartonfabrik Mayr-Melnhof; durch diese Industrieunternehmungen wird das Wirtschaftsleben Frohnleitens bis zur Gegenwart entscheidend gefördert und geprägt.

Gemeindezusammenlegungen

Im Jahre 1952 erfolgte die Vereinigung der Gemeinden Frohnleiten und Mauritzen zur "Marktgemeinde Frohnleiten". Im Jahre 1992 kam (nach einer Volksbefragung) die Gemeinde Rothleiten zu Frohnleiten.
Mit 01.01.2015 erfolgte die Vereinigung der Stadtgemeinde Frohnleiten und den Gemeinden Schrems und Röthelstein zur „neuen" Stadtgemeinde Frohnleiten.  

Großinvestitionen

In den vergangenen Jahrzehnten erfolgten in Frohnleiten gewaltige Investitionen in die Infrastruktur und in die wirtschaftliche Entwicklung. Darunter sind etwa das Murkraftwerk Rabenstein zu nennen, der Bau einer hochmodernen Mülldeponie am Dürnberg und die Neugestaltung des Ortszentrums (mit Fußgängerzone und Tiefgarage) sowie der Bau des Krankenhauses für Orthopädie und orthopädische Rehabilitation "Theresienhof".
Weiters wurde am Hauptplatz ein neues Therapiezentrum errichtet und die Firma Mayr-Melnhof Karton startete das Projekt  „FOODBOARD"- eine Sperre für Mineralölbestandteile auf der den Lebensmitteln zugewandten Innenseite von Verpackungskartons. 

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8130 Frohnleiten

T: +43 (0) 3126/5043-0
F: +43 (0) 3126/5043-470

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